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Das Schwimmreifen-Gedicht

Auf dem Weg zum See:

Du staunst, wie schnell ich geh‘.

Die Hitz’ darf ihm nicht schaden,

dem Schwimmreifen vom Sportladen!

 

Geschwind gehst du bei mir –

gedanklich wohl nicht hier.

Denn sonst würd’st du wohl aufpassen,

das Reifen-Schädigen unterlassen!

 

Bitte nicht mit Nägeln streifen –

ich trag‘ den schönen Sport-Schwimmreifen!

Tritt mit Schlüsseln nicht zu nah,

sonst kommt’s zu Löchern – wunderbar!

 

Wie’s ausging?

Erschöpft erreicht den Strand:

Ich leg’ ihn aus der Hand.

Dass es falsch wär, zu schlafen, hab’ ich geahnt,

doch was passiert’, war nicht geplant:

 

Es kam ein dreister Dieb,

der fand den Reifen lieb.

Und schneller, denn ich’s kapieren konnt’,

ward er gestohlen, als ich mich sonnt’.